Samstag, 22. April 2017

Innere Saldurspitze, 3189 m

Die Felskuppe am Lagaunferner

Innere Saldurspitze, 3189 m
Im kleinen Kessel unter dem Lagaunferner
Blick über den unteren Lagaunferner
Das Lagauntal
Föhnfisch über der Ortlergruppe

An den Köflhöfen (1926 m) im Schnalstal beginnt unsere heutige Skitour. Das Ziel ist die Innere Saldurspitze am Lagaunferner.
Wir überqueren die Straße und folgen dem Sommerweg Nr. 5 (Schild: Tascheljöchl) links durch den Wald aufwärts. An der Baumgrenze ziehen wir links in den Talboden und anschließend nahe des Lagaunbaches durch das Lagauntal bis zu einem markanten Moränenrücken. Wir steigen rechts davon einen steilen Hang empor, gelangen über Geländestufen in einen kleinen Kessel, umgehen diesen links und erreichen den Lagaunferner. Ein herrlicher Blick über den Saldurkamm mit Lagaun-, Saldur- und Schlanderserspitze öffnet sich.
Wir halten uns links, spuren nach Westen und ziehen in einem Linksbogen in einen Sattel zwischen Schlanderserspitze und unserem Ziel. Nun geht es links über den Kamm zum Gipfel der Inneren Saldurspitze auf 3189 m.
Am Steinmann genießen wir eine aussichtsreiche Rast. Das Panorama ist wunderbar! Der nahe Hochalt, die Ortlergruppe mit Königsspitze und Ortler und sogar die Dolomiten bis hin zum Plattkofel prägen das Bild.
Bald ziehen wir die Felle von den Skiern und kehren über den Anstiegsweg zurück ins Lagauntal und schließlich zu den Köflhöfen ins Tal.

Anmerkung: Je nach Schneelage müssen die Skier im Frühjahr bis ins Lagauntal getragen werden.
Höhenunterschied: 1250 m
Aufstiegszeit: 3 bis 4 Stunden
Hangrichtung: Ost/Nord
Wanderkarte: Tabacco Nr. 04 Schnalstal-Naturns, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Naturns - Schnalstal - Vernagt i. Schnalstal - Köflhöfe
Von Naturns geht es ins Schnalstal bis etwa 1 km vor Kurzras. Auf der rechten Straße befinden sich die Köflhöfe mit kleinem Parkplatz.

Touren in der Umgebung: Bergtouren/Skitouren im Schnalstal

Durch das Lagauntal geht es zum markanten Moränenrücken ...
... und rechts davon empor
Über gestuftes Gelände ...
... mal steiler, mal flacher ...
... und mit dem Stausee im Rücken ...
... erreichen wir einen kleinen Kessel
Die Tour auf die Innere Saldurspitze ist landschaftlich wunderschön
Wir umgehen den Kessel an seiner linken Seite ...
.... und erreichen den Lagaunferner; Blick auf die Lagaunspitze
Der Blick zurück
Blick vom Gletscher über den oberen Aufstiegsweg
Nun geht es über den Lagaunferner nach Westen
Panoramabild: Saldurkamm
Skitourengeher vor der Wildspitze
Aufstieg zum Gipfel
Blick auf Hochalt, Königsspitze, Zebru und Ortler
Über den Kamm ...
... erreichen wir die Innere Saldurspitze; Blick bis zu den Dolomiten
Ortler, Tuckettspitze, Madatschspitzen, Geisterspitze
Abfahrt ...
... ins Lagauntal
Rückkehr zu den Köflhöfen

Sonntag, 16. April 2017

Vermoispitze, 2929 m

Der aussichtsreiche Gipfel hoch über Latsch

Vermoi, 2929 m
Aufstieg über die steilen Hänge des Sonnenberges
Die Osterglocken blühen

Am Parkplatz (ca. 1500 m) unterhalb von St. Martin im Kofel starten wir los. Unser Ziel ist die steile Vermoispitze, ein schöner Panoramagipfel über Latsch.
Wir folgen dem Steig Nr. 9 (Achtung! Auch Downhill-Strecke!) steil empor zum kleinen Bergweiler St. Martin im Kofel (1736 m), wandern an der Kapelle vorbei und über den Forstweg Nr. 8 hinauf in den Wald. Bald erreichen wir einen Wiesenboden und das St. Martin Alpl. Nun führt uns der markierte Steig weiter bergan, an einer Weggabelung rechts, geradewegs empor zur Baumgrenze und über die teils grasbewachsenen, teils felsigen Hänge - immer steiler werdend - zum Gipfel der Vermoispitze auf 2929.
Heute ist es hier ungemütlich. Der leichte Schneefall trübt den Blick auf die umliegenden Berge und schließlich vertreibt uns der kalte Wind, der von Norden durch das Tal bläst.
Wir kehren also zügig über den Anstiegsweg zurück zum Parkplatz unterhalb von St. Martin.

Tipp: Zum Sonnenaufgang oder im Winter auf die Vermoispitze. Die Besteigung der Vermoispitze ist auch über Trumsberg schön!

Anmerkung: Tagsüber ist es verboten mit dem Auto nach St. Martin am Kofel zu fahren. Man kann entweder auf dem Parkplatz etwas unterhalb des Bergweilers am Durchfahrtsverbotsschild parken oder mit der Seilbahn von Latsch hinauf schweben.

Höhenmeter: 1450 m
Gesamtgehzeit: 4 bis 5 Stunden
Wanderkarten: Tabacco Nr. 04 Schnalstal-Naturns, 1:25.000
Wanderkarten: Tabacco Nr. 045 Latsch-Martell-Schlanders, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Naturns - Kastelbell - Parkplatz unter St. Martin im Kofel
Von Kastelbell führt rechts eine Bergstraße hinauf nach St. Martin im Kofel. An der Abzweigung zu Trumsberg halten wir uns links und gelangen bald zum Parkplatz unterhalb des Bergweilers. Hier ist ein Durchfahrtsverbotsschild - tagsüber dürfen nur Berechtigte nach St. Martin weiter fahren.
Ansonsten kann man von Latsch mit der Seilbahn nach St. Martin im Kofel schweben.

Touren in der Umgebung: Tscharser Wetterkreuz (über Trumsberg)
Touren in der Umgebung: Tscharser Wetterkreuz (über Juval)
Touren in der Umgebung: Zerminiger (über St. Martin)
Touren in der Umgebung: Zerminiger (über Schlandraun)
Touren in der Umgebung: Grubenspitze
Touren in der Umgebung: Kirchbachkreuz
Touren in der Umgebung: Hasenohr
Touren in der Umgebung: Trumserspitze
Touren in der Umgebung: Kreuzspitze 

Aufstieg über den Steig Nr. 9 nach St. Martin im Kofel
Es geht an der kleinen Kapelle vorbei ...
... und durch den Wald hinauf ...
... zur Baumgrenze - Blick auf die untere Ortlergruppe
Die Hänge sind noch braun, nur hie und da finden sich Pelzanemonen, die blühen
Steil folgen wir der Markierung empor
Blick auf Hasenohr (links), ins Martelltal und auf seine Berge
Unser Ziel ist schon von weitem sichtbar (rechts)
Teils grasbewachsene, teils felsige Hänge ...
... begleiten uns zum Gipfel
Abstieg im Schneefall
Die Kapelle St. Martin

Samstag, 15. April 2017

Krokuswanderung zu den Stoanernen Mandln, 2003 m

Der Krokusblütentraum am Tschögglberg

Die Stoanernen Mandln, 2003 m
Eine schöne Familienwanderung am Tschögglberg
Es ist Krokusszeit am Möltener Joch
Wanderung durch ein Krokusmeer - Blick auf die Hohe Reisch (unser Ziel)

Unsere heutige Familienwanderung beginnt am Parkplatz Schermoos (ca. 1400 m) zwischen Mölten und Jenesien. Wir folgen dem Weg E5 (Schild: Möltner Kaser) ein Stück über die geteerte Straße, dann auf schmalem Steig durch den Wald hinauf zu den lichten Lärchenwiesen des Möltner Jochs. Die Sonne scheint, die Luft duftet nach Frühling und ringsherum blüht es in vollen Zügen. Weite Krokusteppiche zieren die sonst so mageren Almweiden und bringen wohltuende Farben in die Landschaft. 
Wir erreichen einen Forstweg, wandern am Wetterkreuz des Möltener Jochs (1733 m) vorbei und erreichen bald die Möltener Kaser Hütte (1763 m; im Sommer bewirtschaftet). Nun geht es durch den Wald empor auf die breite Kuppe der Hohen Reisch und in mäßiger Steigung aufwärts zu den unzähligen Stoanernen Mandln (2003 m). 
Wir genießen eine aussichtsreiche Rast mit Blicken zu den Dolomiten, auf die Sarner Berge, auf Ortlergruppe und Texelgruppe.
Dann geht es über den Anstiegsweg wieder zurück nach Schermoos zum Parkplatz.

Tipp: Die Stoanernen Mandln kann man auch von Hafling oder vom Sarntal aus erreichen. Schön ist auch die Winterwanderung auf die Hohe Reisch.

Höhenunterschied: ca. 600 m
Gesamtgehzeit: 3 bis 4 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 034 Bozen-Ritten, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Terlan - Mölten - Parkplatz Schermoos 
Von Terlan geht es die Straße hinauf nach Mölten und rechts weiter zum Parkplatz Schermoos.

Es geht durch den Wald ...
... hinauf zu lichten Lärchenwiesen
Zarte Veilchen am Wegesrand
Über sanfte Hänge ...
... gelangen wir auf einen Forstweg ...
... und zum Wetterkreuz am Möltner Joch
Es blüht ringsum ...
... der Frühling macht die Landschaft bunt
Gemütlich wandern wir weiter ...
... zur Möltner Kaser Hütte (1763 m)
Über die sanfte Kupe gelangen wir zu den unzähligen Stoanernen Mandln auf der Hohen Reisch
Herrliche Ausblicke zu Ifinger und Hirzer
Wir nehmen den selben Weg zurück ...
... und genießen noch einmal die Krokuslandschaft
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